Nur Probleme beim Glasfaserausbau?

Das sollte man so alleine nicht stehen lassen. Wie es in der Stellungsnahme der WESPE so schön zu lesen ist:

„Es wäre jedoch utopisch zu glauben, dass bei einem Bauprojekt dieses Ausmaßes alles reibungslos verläuft – ganz egal, welches Unternehmen dahintersteht!“

Dem kann ich schon alleine aus der eigenen Erfahrung heraus zustimmen, das fängt schon bei „kleineren Bauvorhaben“ wie dem eigenen Haus oder einer Renovierung oder Sanierung an. Es spielt dabei keine Rolle ob es nun um Glasfaser, neue Stromkabel oder beispielsweise Ab-/Wasser-Leitungen geht. Es kann nicht nur, sondern es geht auch bei anderen Bauvorhaben immer wieder etwas schief. Die Gründe sind dabei unterschiedlich.

Am Beispiel des Glasfaser-Ausbau in Laufach konnte man so schön im Main-Echo nachlesen, das es zwar Leitungsschäden gegeben hat, aber diese nicht alleine auf das Konto der Deutschen Glasfaser-Bautrupps gehen, da andere Leitungen nicht ordnungsgemäss verlegt oder in den Plänen eingezeichnet waren. So kann mitunter die vorgeschriebene Tiefe einer vorhandenen Leitung nicht passen und schon „bohrt“ der nächste der diese Leitung kreuzt diese unabsichtlich an.

Beim Einsatz der sogenannten Erdrakete kann es unter Umständen zudem passieren, das diese bei ihrem Weg zum eigentlichen Ziel durch große Stein- oder schlimmstensfalls Felsbrocken abgelenkt wird.

Selbstverständlich gibt es so manchens was nicht hätte sein sollen und völlig zu recht beanstandet sowie gemeldet wurde. Hierzu kann man nachlesen:

„Die fünf WESPE-Gemeinden sind bestrebt dem schnellstmöglich Einhalt zu gebieten und für einen ordnungsgemäßen Bauverlauf zu sorgen. Dafür haben sie mittlerweile nicht nur den Zoll und das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet, sondern auch das Ingenieurbüro SIK aus Aschaffenburg beauftragt, welches die Baukolonnen stetig kontrolliert und Nachbesserungen vehement einfordert. Darüber hinaus lassen sich die Gemeinden von einer Kanzlei in rechtlichen Fragen beraten, um beispielsweise – wie auch bereits geschehen – in bestimmten Gebieten Baustopps verhängen zu können bis in anderen Abschnitten die geforderten Auflagen erfüllt wurden.“

Die WESPE-Gemeinden sind da also dran. Generell gilt zudem, erst sich mit seinem Anliegen bei der Deutschen Glasfaser melden und erst dann zum Bauamt gehen! Die Kontaktmöglichkeiten lauten:

  • Online über die Homepage der Deutschen Glasfaser
  • Telefonisch unter 02861/89060940
  • Persönlich in einem der beiden Baubüros im WEstSPEssart (Bessenbach: Bessenbachstraße 35, Laufach: Spessartstraße 4, jeweils montags 10-13 Uhr und 14-17:30 Uhr)

Quelle: Facebook – Glasfaser für die WESPE

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